[ Alle Seiten dieses Reiseberichts: Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 ]
Tag 3: "Segelregatta" nach Airlie Beach
Sonntag, 10. Oktober 2010
Als ich kurz vor halb sieben an Deck ging, war das Wasser immer noch ruhig, wenn sich auch einige Wolken übernacht herbei geschlichten hatten.
Auf dem Foto rechts sieht man, dass außer uns noch eine Reihe von anderen Yachten in unserer Bucht übernacht geankert hatten.
Wie auch in der Nacht zuvor ging aber alles so leise zu, dass wir bis auf entferntes Motorengeräusch nichts mitbekommen hatten.
Schnorcheln bei Caves Cove / Hook Island
Zum Glück blieb das Wetter trocken, und nach dem Frühstück gingen die Taucher und einige Schnorchler nochmal ins Wasser für einen letzten Besuch bei den Korallen von Caves Cove.
(Auf dem Foto rechts seht ihr den braungebrannten Tauchlehrer Richie am Steuer, und einige Schnorchler in Neoprenanzügen.)
Die übrig gebliebenen an Bord begannen schonmal mit dem Frühstück mit Toast und Müsli, Kaffee und Tee. Die "Sportler" holten das Grühstück dann später nach.
Segel-Regatta mit SV Whitehaven
Nachdem Taucher und Schnorchler wieder an Bord waren, einigten sich unser Skipper Stu und der Skipper von der SV Whitehaven darauf, dass wir ein Rennen nach Airlie Beach unternehmen würden.
Da unsere Yacht schneller war als die SV Whitehaven, durfte sie mit einem Vorsprung voraus segeln.
Mit gesetzten Segeln und hart am Wind – der stark aufgefrischt war, nachdem wir aus unserer ruhigen Bucht ausgelaufen waren – ging es dann in Richtung Airlie Beach.
Langsam tasteten wir uns an die SV Whitehaven heran, bis wir sie dann schließlich doch noch überholten.
Vielleicht hätten sie ja doch das Vorsegel hissen sollen? (siehe Foto rechts).
Aufgrund des frischen Windes sahen wir unterwegs geblähte Segel auch von den anderen Schiffen – ein prächtiger Anblick! Die Sonne blieb uns zwar während der Fahrt ein wenig vorenthalten, aber die Stimmung auf See war einfach toll.
Nachdem das Rennen entschieden war, ging es in gemütlicherem Tempo in Richtung Hafen von Airlie Beach zurück, den wir dann kurz vor 11 Uhr erreichten.
Blick in die Kabine 
Die restliche Zeit hat Robert nochmal genutzt, um ein Foto von unserer Gemeinschafts-Kabine zu machen.
Wir haben in dem Doppel-Bett links mit dem Vorhang geschlafen.
Wie man sieht, sieht alles noch ordentlich aus, obwohl wir zweimal dort übernachtet haben.
Aber das liegt sicherlich auch daran, dass wir fast die ganze Zeit an Deck oder im Wasser verbracht haben!
Abschied in Airlie Beach
Angelomme in Airlie Beach verabschiedete sich die Crew noch gut gelaunt von uns – wie auf dem Foto rechts zu sehen ist.
Aber zum Glück war für Abends ein Tisch im "Beaches" Pub für uns reserviert, sodass wir uns mit unseren neuen Bekanntschaften direkt für Abends verabredeten und dort noch ein wenig gefeiert haben.
Sogar Richie war abends noch für eine Weile dort. Er erzählte uns, dass man als Tauchlehrer, der ständig auf Reisen ist, zwar ständig mit Menschen in Kontakt kommt, aber eben doch nie Zeit für richtige Freundschaften hat.
Unser Fazit: Segeln nicht nur bei Schönwetter ein Erlebnis
Natürlich ist es schön, wenn man die ganze Zeit über Sonne hat auf einer Segeltour. Aber unsere Tour hat auch gezeigt, dass man eine schöne, erlebnisreiche Segeltour haben kann, auch wenn das Wetter mal nicht so mitmacht.
Hätten wir statt dessen die zwei Tage in Airlie Beach verbracht, hätte es mit Sicherheit die ganze Zeit geregnet, da die Berge rund um den Ort den Regen geradezu anziehen.
Dann lieber mit frischem Wind in den Segeln die Whitsundays erkunden!
Wir freuen uns schon auf die nächste Segeltour im kommenden Jahr – auf Wiedersehen Airlie Beach!
ENDE.
Hier gehts weiter zur Übersicht: Alle Reiseberichte…
[ Alle Seiten dieses Reiseberichts: Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 ]
