Reisebericht Airlie Beach – Daydream Island – Cairns (Seite 1 / 2)

Von Airlie Beach aus besuchen wir Shute Harbour, und später mit der Fähre Daydream Island, wo wir nähere Bekanntschaft mit den Wallabys der Insel machen.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Nachdem wir unsere Segeltour mit einer Rennyacht nach Whitehaven Beach abgeschlosssen hatten (Reisebericht siehe hier…) konnten wir uns trotzdem von Airlie Beachs sehenswerten Hafen immer noch nicht trennen.

Bootsbesichtigung in Airlie Beach

Wir bummelten noch durch den Hafen von Airlie Beach, um uns ein paar andere Yachten anzuschauen, die vielleicht in unser Programm passen, und haben bei der Gelegenheit einen Rundgang auf dem Motor-Katamaran “Wings” gemacht.

Der Katamaran gehört zu den neusten in Airlie Beach – Baujahr Mai 2009 -, ist klimatisiert, hat eine eigene Entsalzungsanlage für eine angenehem Süßwasser-Dusche und richtet sich vor allem an Schnorchler und (Schnupper-)Taucher .

Beeindruckend fanden wir, dass an der Wand eines WCs ein Bildschirm geschraubt war, sodass sich Unterwasserfotografen “in aller Ruhe” Ihre Fotos anschauen können (kein Witz!!!).

Vom Skipper haben wir gehört, dass alle Gäste vor Abfahrt eine Einweisung erhalten, die unter anderem darauf hinweist, dass es sich hier nicht um ein “Partyboot” handelt.

Auch wenn wir eigentlich gerade vom Boot kamen, war uns klar, dass unsere nächste Segeltour auf der Wings stattfinden würde. So schnell geht das!

Linktipps:

Mehr Infos zum Boot erhalten Sie hier…

Reisebericht mit der Wings 2010 …


Unterwegs in Airlie Beach und Shute Harbour

Aber jetzt waren wir erstmal wieder an Land in Airlie Beach und nahmen und vor, das Beste aus der uns verbleibenden Zeit zu machen, bevor es weiter gint nach Cairns.

Zum Mittag gingen wir nochmal zu Fish D’Lish, um das Menü von Queenslands zweitbesten Fischrestaurant nochmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Für Robert gab’s Thunfischsteak mit Ratatouille ($22), für mich ein Curry mit Fisch und Garnelen (ca. $19). Mein Gericht fand ich sehr lecker, Robert war vom Ratatouille allerdings nicht so begeistert. Selbst kochen schmeckt eben doch irgendwie am besten!

Am späten Nachmittag ging es weiter nach Shute Harbour, ein kleiner Yachthafen einige Kilometer hinter Airlie Beach. Der Hafen liegt an eine weiten, von bewaldeten Bergen umgebene Bucht.

In der Mitte der Bucht befindet sich eine Insel, dessen Strand von Mangroven bewachsen ist (siehe Foto rechts).

Nach 16:30 Uhr ist in Shute Harbour nicht mehr viel los, man kann also die maritime Stimmung und die Abendsonne in alle Ruhe genießen.

Nach dem Abendessen gingen wir nochmal zum Strand von Airlie Beach, wo sich verschiedene Kleinkünstler zusammengefunden hatten, die mit Trommeln, zwei Didgeridoos, Capoeira (akrobatisches brasilianisches “Kampfballet”) und Feuer-Jonglieren vor allem sich selbst, aber auch einige Zuschauer unterhielten.

Ein Affe oder doch ein Opossum?

Damit ging auch dieser Tag wieder einmal stimmungsvoll zu Ende – aber nicht, bevor wir nicht eine Opossum-Mama mit Opossum-Baby auf dem Rücken flink wie ein Affe auf einem Baum haben springen sehen. Das Oppossum wollte leider nicht mehr herunterkommen, aber mit einer Taschenlampe konnten wir gut beobachten, wie es mit seinem Baby auf dem Rücken durch den Baum kletterte.


Montag 5. Oktober 2009:

Daydream Island

Nachdem wir im Dezember 2008 Daydream Island nur kurz besichtigen konnten, haben wir uns dieses Mal einen Tag Zeit genommen, um die schöne Insel zu sehen. Das Wetter war wieder einmal perfekt – Sonnenschein und fast kein Wind.

(Foto rechts: Pool auf der Nordseite von Daydream Island)

Robert organisierte vorsichtshalber einen Stinger Suit – also einen Quallenanzug – zum Schnorcheln, da in Airlie Beach im Oktober schon Vorsicht geboten ist (in Cairns erst ab November).

Daydream Island – Lovers Cove

Danach machte ich es mir in einem Liegestuhl an der Lovers Cove (siehe Foto rechts) gemütlich, und Robert erkundete die Unterwasserwelt mit Maske und Schnorchel.

Aus meinem Liegestuhl konnte ich einen Brahminy Kite – eine Art brauner Habicht mit weißem Kopf – beim Fische jagen beobachten.

Das durstige Wallaby

Ein wenig später hüpfte ein kleines Wallaby aus dem Gebüsch und steckte den Kopf in meine Picknicktasche, in der sich noch ein Apfel und ein paar Nüsse befanden (siehe Foto rechts).

Ich konnte meinen Apfel gerade noch retten, verteilte aber ein paar gesalzene Nüsse auf den Boden, die das Wallaby eine nach der anderen aufknabberte.

Später kam einer der anderen Gäste auf die Idee, dass das Wallaby jetzt ja durstig sein könnte, und stellte ein Trinkglas mit Wasser gleich in Reichweite des Wallabys. Habt ihr schonmal gesehen, dass ein Wallaby aus einem Glas trinkst? Das klappt hervorragend!

Um den Rest vom Boden zu trinken, musste dann einer der Gäste das Glas noch ein wenig schief halten.

Danach setzte sich das kleine Wallaby in den Schatten einer Palme gleich neben einer Frau, die sich im Liegestuhl sonnte, und ruhte sich aus.

Schnorcheln in Daydream Island

Da es fast windstill war, war auch das Schnorcheln in der ruhigen Buch perfekt, und ich bin noch eine Weile im Wasser gewesen, um die bunte Fischwelt zu beobachten. Ein Riff gibt es hier zwar nicht, aber immerhin eine Menge bunter, tropischer Fische.

Später haben wir noch einen Spaziergang über die Insel gemacht, und einen der schönsten Minigolf-Plätze Australiens entdeckt (“Quer durch Australien in 19 Löchern”).

Schwimmlandschaften für Menschen und Tiere

Und nicht zuletzt gibt es zwei große Lagunen auf der Insel, die allerdings nur zum Schauen und nicht zum Schwimmen sind:

Dort leben hunderte von Fischen sowie einige Rochen und Haie auf einem zwar von Menschenhand zusammengestellten, aber trotzdem lebendigen Korallenriff.

Später setzten wir uns noch für einen Drink an den Pool an der Südseite der Insel (siehe rechts) und genossen die Urlaubsatmosphäre.

Zurück nach Airlie Beach sind wir erst mit dem letzten Schiff gefahren, das heute zufälligerweise der riesige Katamaran ist, der täglich zu einer künstlichen Insel ans äußere Great Barrier Reef führt.

Den Bootssteg an der Südseite der Insel seht ihr auf dem Foto unten rechts.

Unser Fazit zu Daydream Island

Daydream Island ist eine tolle Ferieninsel mit beeindruckenden Pool-Landschaften, manikürten, tropischen Gärten, Tennisplätzen, Spielplätzen und vielem mehr.

Die Insel ist sehr Familientauglich und eignet sich hervorragend für einen entspannten Urlaubstag in einem tropischen Resort.

Wer allerdings lange, einsame Wanderwege durch ursprüngliche Wälder erwartet, der sollte besser Long Island besuchen.

Weiter geht es mit dem Reisebericht auf der nächsten Seite….

 

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