Reisebericht Alice Springs – Ayers Rock – Mereenie Loop Road (Seite 2 / 2)

Vom Kings Canyon aus schlagen wir die (im Vergleich zum Highway) landschaftlich schönere Route über die Mereenie Loop Road und die West Mac Donnell Ranges ein.

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Tag 7 – 13. September 2007

Mereenie Loop und Gosse Bluff Meteoriten-Krater

Wer mit einem Geländewagen ausgestattet ist, der kann von Kings Canyon aus die landschaftlich schönere Route über die Mereenie Loop Road (Schotterstraße) und die West Mac Donnell Ranges
einschlagen.

Die Erlaubnis, durch das Aborignal-Gebiet zu fahren, erkaufen wir uns für $2.20 (ca. 1, 50 Euro) an der Tankstelle im Kíngs Canyon Resort. Dort decken wir uns auch mit den wichtigsten Lebensmitteln ein. Die nächsten zwei Tage gibt es wieder keine Städte und keine Lebensmittel-Läden, daher müssen wir ein wenig vorsorgen.

Auf der Piste lässt Robert etwas Luft aus den Reifen (siehe Foto oben), damit die Fahrt etwas bequemer wird. Wir haben einen Kompressor dabei, daher können wir die Reifen wieder einfach aufpumpen, wenn wir wieder asphaltierte Straßen erreichen.

Eines der Highlights – neben der abenteuerlichen Fahrt – ist der Gosse Bluff Meteoritenkrater, der hier im Foto aus einigen Kilometern Entfernung zu sehen ist. Man kann direkt in den Krater hineinfahren. Im Krater gibt es einen kleinen Pfad, der zu einem erhöhten Aussichtspunkt führt. Außer uns will aber keiner sein Auto verlassen. Wir freuen uns natürlich, dass wir ganz in Ruhe den Krater fotografieren können.

Es wird langsam Abend und wir sind uns nicht sicher, ob wir noch in Aboriginal-Gebiet sind. Da dort Übernachtung nicht gestattet ist, fahren wir noch einige Kilometer weiter. Ich sehe zufällig einen unauffälligen Abzweig in ein Flussbett. Robert freut sind, den Allrad-Antrieb wieder voll einzusetzen, und wir finden nach einer Weile einen ruhigen Schlafplatz mit einer alten Feuerstelle.

Tag 8 – 14. September 2007

Glen Helen Gorge und Ormiston Gorge

Nach einer Nacht im Bush Camp am Ende der Mereenie Loop Road erreichen wir den West Mac Donnell National Park.

Wir besichtigen den Glen Helen Gorge (Foto) am äußersten westlichen Ende der West Mac Donnells und schlagen unser Lager am Ormiston Gorge auf, eine der schönsten Schluchten im roten Zentrum.

Die Hitze sorgt nicht gerade dafür, dass wir sehr unternehmungslustig sind. Ein Platz im Schatten ist da schon angenehmer. Aber wir gehen gegen Nachmttag zum Ormiston Pound Teich und machen einige Fotos.

Um 19 Uhr, als es schon dunkel wird, erfahren wir von einem Ranger am Lagerfeuer etwas über seine Arbeit im Nationalpark.

Tag 9 – 15. September 2007

Wanderung durch die Ormiston Gorge

Zusammen mit den Wanderungen an Ayers Rock, Kata Tjuta und Kings Canyon gilt der Pfad durch den Ormiston Gorge im West Mac Donnell National Park als einer der schönsten Wanderwege in Australien.

Wir genießen die Wanderung mit seinen Ausblicken auf den markanten Mount Sonder weit im Westen, einem einsamen Tal im Norden und der langen, steinigen Ormiston Schlucht. Außer uns sehen wir kaum andere Wanderer, sodass wir die Natur wieder für uns allein haben.

Zum Schluss belohnen wir uns mit einem Bad im eiskalten Wasser des Ormiston Pound Teiches.

Tag 10 – 16. September 2007

Trephina Gorge, East  Mac Donnell Ranges

Nach einem kurzen Zwischenstopp für eine kurze Nacht in Alice Springs steuern wir nun die East Mac Donnell Ranges an.

Wir besuchen eines der interessantesten Ziele der East Mac Donnells, die Schlucht von Trephina (Trephina Gorge).

Den "Panorama Weg", den wir kurz vor Sonnenaufgang noch wandern, macht seinem Namen alle Ehre (siehe Foto). Eigentlich war Robert schon zu müde für eine Wanderung, aber ich wollte unbedingt noch los, weil uns die Zeit langsam davon läuft. Immerhin hatten wir noch eine lange Strecke nach Cairns vor uns.

Tag 11 – 17. September 2007

East Mac Donnell Ranges

Nun geht es ein letztes Mal nach Alice Springs. Unterwegs machen wir Halt beim Corroborree Rock, Jessie Gap und Simpson Gap (siehe Foto rechts).

Ankunft in Alice Springs

Wir genießen einen letzten Abend in der zweitgrößten Stadt des Northern Territory, Alice Springs. Heute finden wir auch den Campingplatz, der uns von allen in der Stadt am besten gefallen hat: Der "G’Day Mate" direkt südlich des Heavitree Gap.

Nächster Reisebericht: Alice Springs – Tennant Creek – Cairns

 

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