Australien mal anders – 3 Geheimtipps für Ihre Rundreise in Australien

Strand beim Anna Bay - Port Stephens
Strand beim Anna Bay - Port Stephens

Wer möglichst viel von Australien kennenlernen will, der sollte sich für eine Rundreise entscheiden.

Zu den besten Geheimtipps von Down Under gehört beispielsweise die das Hunter Valley, Tasmanien und einige interessante Plätze nicht weit vom bekannten Ayers Rock.

In diesem Artikel finden Sie drei Geheimtipps für Ihre Rundreise. Die vorgestellten Orte lassen sich jeweils innerhalb von drei bis vier Tagen ausgiebig besichtigen.

 

1. Rotes Zentrum mit Ayers Rock / Uluru

Eine der faszinierendsten Rundreisen beinhaltet den Besuch des "Roten Zentrums", wie die Gegend rund um den Inselberg Ayers Rock (Uluru) auch genannt wird. Das Zentrum kann man gut von Alice Springs oder direkt vom Ayers Rock Flughafen aus bereisen.

Der Uluru Kata Tjuta Nationalpark mit seinen berühmten Felsdomen und den roten Sanddünen lässt sich am besten bei einem ausgedehnten Spaziergang am frühen Morgen erkunden. Sonnenaufgang wie auch Sonnenuntergang sind oft spektakulär, die Felsen erleuchten in atemberaubenden Farben.

(Foto: Uluru / Ayers Rock bei Sonnenaufgang, Uluru-Kata Tjuta National Park. Foto von: Steve Strike, Parks Australia)

Sehenswert sind auch die vielen Höhlen und Wasserlöcher am Ayers Rock. Dort können Reisende Felsmalereien der Ureinwohnern bestaunen und sich über die Flora und Fauna der Pflanzenwelt erkundigen.

Wer mehr über die Kultur der Aborigines erfahren will, der kann sich auch mit den Ritualen und Gesetzen des noch immer hier beheimateten Anangu Stammes auseinandersetzen, beispielsweise bei einem Besuch im Cultural Centre oder auf dem "Mala Walk" Wanderweg. Hier bieten Park-Ranger täglich um 8.00 Uhr (Oktober bis April) bzw. um 10.00 Uhr (Mai – Sept) kostenlose geführte Spaziergänge an.

Ebenfalls lohnenswert sind die beiden neuen Wanderwege in der Nähe des Ayers Rock, die sich speziell Männerthemen (Watiku walk) bzw. Frauenthemen (Minymaku Walk) in der traditionellen Aboriginal-Gesellschaft widmen.

 

2. Hunter Valley und Port Stephens

Die meisten Australien-Reisen starten in der Hafenstadt Sydney. Von dort erreichen Sie innerhalb von zwei bis drei Stunden das Hunter Valley und können danach noch an der Küste entlang bis nach Port Stephens fahren.

Das Hunter Valley gilt als Weinparadies Australiens, und die Rundfahrt durch das Gebiet eignet sich ideal für die eine oder andere Weinprobe. Das Hunter Valley ist eine hügelige Landschaft mit vielen kleineren Weinbetrieben, dazwischen tauchen immer wieder grüne Weiden und kleine Wälder auf, die Abwechslung in die Weinberg-Landschaft bringen.

(Foto: Unterwegs im Hunter Valley – Foto von Bianca de Loryn)

Nicht weit vom Hunter Valley bietet die Gegend rund um Port Stephens an der Nelson Bay beeindruckende Sandstrände sowie das größte Wanderdünensystem der südlichen Hemisphäre. Zudem bietet sich dort die Möglichkeit, von Port Stephens aus Delfine bei einer Bootsfahrt zu beobachten, oder von Anna Bay eine Geländewagentour in die Dünen zu unternehmen.

 

3. Hobart und Tasmanien

Tasmanien, das rund 250 Kilometer südlich von Australien entfernt liegt, und einfach von Sydney oder Melbourne aus zu erreichen ist, besteht aus einer Reihe von Inseln. Das Klima ist angenehm und weniger heiß als auf dem australischen Kontinent, und daher vor allem in den heißen Sommermonaten von Weihnachten bis Ostern ein Tipp. In den Hochebenen Tasmaniens ist es ganzjährig kühler, und im Winter kann es sogar schneien.

Tasmanien besticht durch seine einzigartige Küstenlandschaft mit ihren einsamen, auf der Ostseite gerne sonnigen, Stränden, und dem oft türkisfarbenen Meer. Wer sich Zeit nimmt, kann dort auch Wallabies und Seeadler beobachten.

Auch ein Stopp im malerischen Fischerdorf Bicheno ist lohnenswert. Von dort aus lassen sich Touren zu den Pinguinkolonien durchführen.

Einen der schönsten Strände der Welt finden Reisende an der Wineglass Bay. Die wie ein Weinglas geformte, halbmondförmige Bucht ist nicht nur fotogen, sie bietet auch zahlreiche Wanderwege und Bademöglichkeiten an.

Wer bei dieser Rundreise mit einem Mietwagen unterwegs ist, der kann die sehenswerte und kurvenreiche Küstenstraße entlangfahren und den Ausblick auf die attraktive Landschaft genießen.

Auf der Tasman Halbinsel findet sich der abgelegene und zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannte Ort Port Arthur, der 1830 als Holzfällercamp gegründet wurde, aber später als Hochsicherheitsgefängnis für Schwerverbrecher diente – ein bisschen wie ein Alcatraz des 19. Jahrhunderts.

Tipp: Tasmanien kann man gut in drei bis vier Tagen erkunden, allerdings gibt es hier genug zu sehen, dass sich auch eine Rundreise für 7 Tage oder länger lohnt.

 

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