Per Geländewagen durch Australiens Outback

Einige Überland-Strecken wie Savannah Way oder Mereenie Loop sind nicht asphaltiert. Wie gut befahrbar sind sie?

Vor allem bei den großen Überland-Strecken wie der Savannah Way von Darwin nach Cairns stellt sich natürlich die Frage, ob man dafür einen Geländewagen (4WD) benötigt, wenn man nicht die z.T. erheblich längeren und viel weniger interessanten asphaltierten Alternativ-Routen fahren möchte.

Die Frage ist berechtigt, stellt man sich doch eine planierte Erd-, Sand- oder Schotterpiste während der Trockenzeit als recht einfach befahrbar vor.

Wir sind selbst verschiedene Pisten über kürzere Strecken mit einem "normalen" Kombi gefahren, haben aber teilwiese nach wenigen Kilometern freiwillig aufgegeben. Standard-Fahrzeuge haben einfach zu wenig Bodenfreiheit, um große Steine und Schlaglöcher abzufangen.

Die Piste zur Tyrconnell Goldmine bei Cairns (siehe Foto oben) sind wir in einem Kombi-gefahren, allerdings nur in langsamen Tempo, da der Straßenzustand in der Praxis erheblich schlechter ist, als es auf dem Foto erscheint.

Insgesamt ist das Befahren einer Piste mit einem "normalen" Fahrzeug nur über kürzere Strecken empfehlenswert.

Manche Strecken auch ohne Geländewagen möglich – aber nicht immer erlaubt

Für Mietwagen oder Camper  gelten allerdings andere Regeln: die meisten Vermieter erlauben das Befahren von Pisten nur mit Geländefahrzeugen wie etwa Toyota Prado oder Landcruiser.

Auch wenn ein Fahrzeug Allrad-Antrieb hat – wie etwa der Mitsubishi Outlander – erlaubt der Mietvertrag normalerweise nicht, die asphaltierte Straße zu verlassen.

Bei Campern werden manchmal Ausnahmen gemacht, wenn sich der Campingplatz am Ende einer nicht befestigten Einfahrtsstraße befindet.

Sogar für "richtige" Geländewagen gibt es für manche Strecken – wie etwa Cape York – jahreszeitliche Einschränkungen, die man allerdings beim Vermieter erfährt.

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