Wie gefährlich sind Australiens Tiere?

Australien ist – nicht zuletzt dank (?) Steve Irwin bekannt als Land gefährlicher Spinnen, Schlangen, Krokodile usw. Aber was ist dran an dem Mythos?

Zuerst einmal die harte Realtität: Ja, es gibt sie alle, die gefährlichen Tiere, von denen Steve Irwin spricht.

Aber haben Sie einmal gesehen, wie weit unser Steve reisen musste und wie schwierig es war, diese Tiere überhaupt vor die Kamera zu bekommen?

Genau! Das ist nämlich der "Haken" an Steve’s Geschichte!

Die "schüchterne" Tierwelt

Einge von Australiens Tiere sind tatsächlich giftig, aber eben nicht aggressiv. Und die meisten der von Steve Irwin vorgestellten Tiere leben nur allzu oft in Gegenden, in denen sich Menschen überhaupt nicht so wohl fühlen, wie etwa in Löchern tief in der Erde oder in mehreren Metern Höhe auf einem Baum.

Die meisten Tiere sind sehr scheu, und hören, sehen und riechen den Menschen schon aus der Ferne.

Der gefährliche Mensch

Für eine Spinne oder eine Schlange sind wir Menschen gefährliche Kreaturen. Wir sind riesig (manche von uns über 2 Meter groß), wir sind laut, wir riechen stark (nach Deodorant, Mückenmittel) und wir sind aggressiv (vor allem mit der Fliegenklatsche und dem Insektenspray).

Daher haben fast alle Tiere vor uns Angst, oder haben von Anfang an gar keine Lust, mit uns in Kontakt zu treten. Wir sind nicht einmal ihr Beuteschema – wie sollte eine Spinne uns schon verdauen können?

Was passiert aber, wenn man sich per Zufall doch einmal trifft?

Wir leben seit über sechs Jahren in Australien. Das ist uns bisher passiert:

  • Pythons getroffen: während wir neugierig der Schlange hinterher schauten, verschwand sie erschreckt im Dschungel
  • Krokodile gesehen – und von selbigen ignoriert worden
  • Spinnen gesehen: die Spinnen sind weggehüpft und haben sich versteckt

Was man als Gast in Australien machen kann um sich zu schützen

Abgesehen davon, dass wir Schuhe an den Füßen tragen und schauen, wohin wir gehen, hatten wir nie Probleme mit "wilden" Tieren.

Und das gilt übrigens auch nachts – wenn man eine Taschenlampe dabei hat, ist man schon Warnung genug für die gesamte Tierwelt.

 

Unser Fazit: So gefährlich empfinden wir Australiens Tierwelt

Nach über sechs Jahren in Australien haben wir die australische Tierwelt – abgesehen von zu vielen Mückenstichen – völlig unbeschadet überstanden. Laut Statistik wird sich daran wohl auch nichts ändern.

Besonders gefährlich erscheinen uns vor allem die australischen Autofahrer. Aber gegen fehlenden Schulterblick und haarsträubende Überholmaneuver gibt es leider kein Allheilmittel. Und vor allen weiteren Tieren haben wir keine Angst.

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